• Genre: Psycho
  • FSK: ab 16 Jahren
  • Dauer: 94 Minuten
  • Jahr: 2017

 

Die Vierhändige – Kein vergleichbarer deutscher Psychofilm

Unsere Filmkritik:

Die Vierhändige ist ein deutscher Film, der eine interessante Mischung zwischen Psycho-Thriller und Drama bietet. In den Hauptrollen sind Frida Lovisa Hamann als Sophie und Frederike Becht als Jessica zu sehen. Unterstützt wird der Cast durch Christoph Letowski, der den Martin spielt.

Regie führt Oliver Kienle – der mit der Vierhändigen einen Film in die Kinos schickt, der nicht mit den üblichen deutschen Filmen verglichen werden kann. Die Kameraarbeit ist recht dunkel, angepasst am Thriller, aber teilweise doch recht schnell. Der Film spielt in der Jugend der Geschwister, zwischendurch auch in der Gegenwart. In allen Szenen wird das Genre deutlich.

Die Filmmusik begleitet die Szenen und passt zum Film. Im Bereich Kostüm und Make-Up zeigt sich das Können. Wunden und ähnliches sind hervorragend ausgearbeitet. Die Kostüme sind ideal gewählt und passen zu den Charakteren der einzelnen Schauspieler.

Die Geschichte

Sophia und Jessica sind Geschwister und erleben in ihrer Kindheit ein unbeschreibliches Verbrechen. Sie erleben alles hautnah mit. Jessica, die ältere der beiden Mädchen verspricht ihrer jüngeren Schwester, dass sie immer für sie da sein wird.

Aber Jessica kann die Vergangenheit einfach nicht vergessen.

Sie leidet weitaus mehr als ihre jüngere Schwester. Die Jahre vergehen und mit dem Arrangement kommen beide klar. Aber jetzt, 20 Jahre nach dem Verbrechen möchte die brave Sophie endlich leben. Sie möchte Pianistin werden und sich endlich verlieben.

Jessica  hingegen wird immer paranoider und sieht hinter jeder Ecke ein Verbrechen. Sie bekommt Wahnvorstellungen und fühlt Bedrohungen von jeder Seite. Jetzt werden auch noch die Täter des Verbrechens freigelassen und Jessica beschließt sie zu finden.

Durch einen Unfall wird das Leben der beiden Geschwister erneut erschüttert und Jessica kann ihr Versprechen nicht im herkömmlichen Sinn einhalten. Ein existentieller Alptraum beginnt. Der ruhige Martin versucht Sophia beizustehen, aber das gelingt ihm nicht. Er wird immer tiefer in die Geschichte reingezogen.

 

Der Film „Die Vierhändige“ ist ein Überraschungspaket der deutschen Filmindustrie. Mit dem Regisseur Oliver Kienle ist ein Leiter an den Start gegangen, der von Anfang an auf die Neugier der Zuschauer setzt. Authentische Arbeiten im Bereich Make-UP, Musik und Kostüme machen die Mischung aus Drama und Thriller zu einem neuen Meisterwerk.

 

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  • Besetzung: Frida Lovisa Hamann, Friederike Becht, Christoph Letowski
  • Regisseur:  Oliver Kienle
Die Vierhändige Gewinnspiel
Die Vierhändige
Story8.2
Schauspieler7.6
Bild+Sound7.6
Stimmung7.8
Leserbewertung0 Stimmen0
Positiv:
Überrascht zum Ende
Gutes deutsches Kino mit Spannung und Drama
Negativ:
Vorhersehbarkeit
Performance von Sofie etwas zu weich
7.8
Fazit:
Alles in allem ist „Die Vierhändige“ ein gelungener Film, der es versteht überraschende Momente zu zeigen, die dafür sorgen, dass das Spannungslevel immer gleichbleibend ist.
Verfügbar bei:

Über den Autor

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